03.05.2014

Schemmer, Tenhumberg und Wüst: Der Bund sorgt für wirkliche Entlastung der Kommunen von den steigenden Sozialausgaben auch im Kreis Borken


Tom Tenostendarp
Der Bund wird die Kommunen bis zum Jahr 2016 allein durch die vollständige Übernahme der Kosten der Grundsicherung im Alter um rund 20 Milliarden Euro entlasten. „Dies ist die größte Kommunalentlastung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, so die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Borken, Bernhard Schemmer, Bernhard Tenhumberg und Hendrik Wüst. Der Bund übernimmt die Nettoausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die derzeit von den Kommunen getragen wird, in mehreren Schritten. Eine entsprechende Änderung des Zwölften Sozialgesetzbuches hatte der Bundestag verabschiedet.

„Auch unser Kreis Borken wurde im vergangenen Jahr durch die erhöhte Bundesbeteiligung von 75 Prozent an den Kosten für die Grundsicherung von SGB-II-Empfängern massiv entlastet. Der Bund sorgt für eine zusätzliche Entlastung des Haushalts des Kreises Borken  in Höhe von 6.306.156 Euro. Insgesamt ist dies eine Entlastung in diesem Jahr von mehr als 12 Millionen Euro“, sagte Bernhard Tenhumberg.

„Wenn ab diesem Jahr der Bund diese kommunalen Sozialausgaben dann vollständig übernimmt, bedeutet dies, dass der Kreis Borken mindestens in Höhe von 16.410.412 Euro bei den Sozialausgaben entlastet wird. Für die nordrhein-westfälischen Kommunen insgesamt bedeutet dies eine Entlastung von mehr als  einer Milliarde Euro“, erklärte Bernhard Schemmer.

„Während Rot-Grün im kommunalen Finanzausgleich (GFG) und mit dem Kommunal-Soli zum Stärkungspakt immer nur neue Umverteilung innerhalb der kommunalen Familie praktiziert, entlastet der Bund die Kommunen tatsächlich“, stellte Hendrik Wüst fest. Die CDU-geführte Bundesregierung korrigiere damit eine Fehlentscheidung der rot-grünen Bundesregierung aus dem Jahr 2003, die die Kommunen massiv belastete. Damit leiste der Bund einen entscheidenden Beitrag zur Konsolidierung der Finanzen unserer Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen. Und auch weitere Entlastungen der Kommunen durch den Bund sind verabredet: „Die geplante Neuregelung der Eingliederungshilfe für Behinderte ist bereits für die kommenden Jahre vereinbart“, stellten Schemmer, Tenhumberg und Wüst in Aussicht.

 

 

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